Dass wir schon seit jeher darauf bedacht sind unsere Nahrungslieferanten persönlich zu kennen, wissen die meisten unserer Freunde und Bekannten. Essen ist für uns mehr als reine Überlebensnotwendigkeit. Es gehört zu unserem Lifestyle. Wir stecken sehr viel Liebe und Energie in unsere „Nahrungssuche“. Seit fast 2 Jahren kaufen wir Essbares soweit es geht nicht mehr in Supermärkten ein und versuchen alle unsere Lebensmittel direkt an der Quelle zu finden. Das war anfangs ein wirklich sehr schwieriges Unterfangen und noch immer stossen wir ab und zu an unsere Grenzen. Mit der Zeit gewöhnt man sich auch an die Unannehmlichkeiten. Man muss sich nämlich anpassen und das Einkaufen wird regelrecht zum Abenteuer. Es gibt nicht immer alles und schon gar nicht, wenn man es will. Wie dem auch sei, wir haben die meisten unserer Lieferanten gefunden und haben uns an den Einkaufsrythmus gewöhnt.

Heute möchten wir euch unseren Schweinbauer Thomas Faul aus Kirchberg an der Raab in der Steiermark vorstellen.

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Thomas Faul ist Quereinsteiger in der Landwirtschaft und betreibt seinen kleinen Bauernhof mit seiner Familie mit Respekt und Liebe für seine Mangalitza Schweine sowie viel Leidenschaft für die Natur. Seine Tiere haben freien Auslauf und fühlen sich sichtlich wohl, wenn sie nach Futter und Leckerlis im Boden graben dürfen. Die artgerechte Haltung seiner Tiere steht in starkem Kontrast zur herkömmlichen Landwirtschaft, die Tiere zu tausenden eingezwercht und wider der Natur auf engstem Raum unter den schlimmsten, unvorstellbaren Bedingungen hält. Solange es Menschen gibt, die glauben, dass ein Kilo Schweinfleisch nur €1,99 im Sonderangebot kosten darf, wird sich daran auch nichts ändern. Es liegt sowieso an jedem zu entscheiden, was richtig für ihn ist. Für uns ist klar, Essen muss etwas kosten, denn es ist viel wert!

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Dieser kleine Kerl war von unserer Kamera angetan.

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Eines steht fest, das Schweinefleisch von Thomas Faul kann man mit herkömmlichen Supermarktfleisch gar nicht vergleichen. Weder geschmacklich und schon gar nicht nach ethischen oder moralischen Aspekten. Als wir es zum ersten Mal kosteten, war das wirklich ein Erlebnis. Schon allein der Geruch ist neu. Leider haben die meisten von uns echtes, frisches Schweinefleisch, dass nicht aus der Fabrik kommt, jahrelang – wenn überhaupt jemals zu Gesicht bekommen. Es duftet gut und das Fett schmilzt unter den Fingern. Im übrigen können wir das selbstgemachte Schmalz nur wärmstens empfehlen. Dass sein Fleisch so würzig und saftig ist, erklärt er uns am Markt folgendermaßen:

Ich füttere meine Tiere mit hochwertigem Futter und sie fressen, was sie auf Weide & Wiese finden. So würze ich das Fleisch schon im Vorhinein, damit ihr’s beim Kochen nicht mehr tun müsst.

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Die täglich frisch gekochte Portion Kartoffeln gibt’s dann zum Dinner.

Also, wenn ihr genug habt von Tierquälerei, bereit seid fair für gute Qualität zu bezahlen und trotzdem nicht vegan leben möcht dann empfehlen wir euch Mangalitzafleisch von Thomas Faul. Geschlachtet wird zwei Mal jährlich. Anmeldungen dringend empfohlen! An Samstagen findet man ihn am Kaiser Josef Platz in Graz oder ihr erreicht in per Telefon 0664/5360224 und Email thomasfaul@gmx.at

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