Wir stellen vor | Feengleich

Die bunten Lidschattenpfännchen, Rougetöpfchen und knalligen Lippenstifte ihrer Mutter haben Carina von Feengleich schon als kleines Mädchen fasziniert. Nicht selten hat sie gemeinsam mit ihrer  großen Schwester „feine Dame“ gespielt und dabei so tief in den Rougetopf gegriffen, dass es so gar nicht mehr fein aussah. Wir haben Carina ein wenig über ihren Werdegang gefragt und was feengleich für sie bedeutet.

Im Alter von 17 Jahren begann ich das Internet das erste Mal nach Ausbildungen zur Make-up Artistin, zu durchforsten. „Ups – ganz schön kostspielig, der Spaß“ – dachte ich mir und so blieb der Traum, mich im Rahmen einer Ausbildung intensiver mit der Thematik zu beschäftigen, vorerst nur ein Traum. Ich ging also weiter in die Schule und studierte Bildungswissenschaften und Soziale Arbeit. Je näher das Ende meines Studiums rückte, desto mehr dachte ich mir „Hm ok und das wars jetzt?!“, ich merkte, dass mir etwas fehlte und wie sehr sich meine Begeisterung für Make-up in den letzten Jahren intensiviert hatte. Mit der Unterstützung meines Mannes wagte ich mich also 2012 in die Ausbildung, ohne zu wissen wohin mich dieser Entschluss bringen würde, ob er mich überhaupt irgendwohin bringen würde und ja, hier bin ich jetzt und bereue den Weg keineswegs, denn ich habe in den vergangenen Monaten so viele bereichernde Erfahrungen gesammelt, tolle Menschen kennen gelernt und merke immer mehr, wie sehr ich liebe, was ich tue. Immer mehr kristallisierte sich heraus, dass von meiner kindlichen Begeisterung für knallbunte Lidschatten und pinke Rougebäckchen nicht mehr viel übrig war und meine Leidenschaft und mein Können darin liegen zarte, strahlende Makeups mit weichen Übergängen, zu zaubern. Ich liebe es, die Vorzüge eines Gesichts hervorzuheben, nicht aber grundsätzlich zu verändern und schwärme für natürliche, „feengleiche“ Schönheit, die nicht aufgesetzt wirkt.

Carina bei der Arbeit
Carina bei der Arbeit

Marie Bleyer 4 Marie Bleyer 5 Marie Bleyer 9

Lust auf „feengleiche Schönheit“ bekommen? Dann besucht Carina doch auf ihrem Blog.

{Fotografie Markus Schneeberger, Marie Bleyer}