Jede Hochzeitsfeier ist unterschiedlich, da jedes Paar verschiedene Vorstellungen, Wünsche und Ideen hat. Es gibt keine 08/15 Hochzeit und somit auch kein Standardkonzept. Mal etwas anderes bitte. Verwechselt jedoch nicht eine Mottoparty mit einem Hochzeitsthema. Es geht hier eher um das harmonische Zusammenspiel mit dekorativen Details.

Der Unterschied zwischen „Motto“ und „Thema“

Mögliche Mottohochzeiten könnten sein: Mittelalter, Rockabilly, Star Wars, Biker, Hippie, Disney, Harry Potter, Western/Country

Mögliche Hochzeitsthemen sind: Vintage, Romantisch, Klassisch, Maritim, Pastell, Marmor/Geometric Design

Foto by Tabitha Roth

Die ultimativen Tipps für den roten Faden für euer Hochzeitsfest

Das grobe Gerüst

Eure eigene Kennenlern-Story, mögliche Feierlocations (Schloss oder Bauernhof), Dekorationsideen, das bestimmte Datum (18.08.2018) oder die Jahreszeit – all das spielt eine Rolle. Fangt mit Brainstorming und Ideen sammeln an. Was fällt euch spontan ein? Was verbindet euch und macht euch aus? Alles was gefällt, ist erlaubt. Redet miteinander und tauscht euch aus. Dem einen ist etwas wichtiger als dem anderen.

Was habt ihr vielleicht schon bei anderen Hochzeitsfeiern erlebt? Gibt es No-Go’s, die ihr auf keinen Fall wollt?

Um euch etwas zu unterstüzten bei der Ideenfindung, hier ein paar Fragen an euch:

Soll die Hochzeit festlich, rustikal oder unkonventionell werden? In welcher Jahreszeit soll gefeiert werden? Weihnachtsinpiration findet ihr hier. Habt ihr bestimmte Lieblingsblumen oder -farben? Habt ihr eine bestimmte Kennenlerngeschichte (z.B. im Skiurlaub, Safari) oder eine Geschichte aus dem Zusammenleben (gemeinsames Hobby wie Motorradfahren)? Gibt es ein Symbol für eure Liebe? Was verbindet euch? Liebt ihr ein bestimmtes Land oder Region wie zum Beispiel Bayern oder Tirol und träumt davon im  Dirndl und Lederhosen zu heiraten? Seid ihr verrückt nach Märchen, Filmen oder Serien und James Bond, Disney oder Marvel Superhelden gehören zu eurem Alltag?

Eingrenzen der Auswahl und eine Basis schaffen

Bleibt euch immer selbst treu! Nicht jeder aktuelle Hochzeitstrend muss geeignet sein. Lasst euch nicht von etwas anderem überreden, wenn ihr euch bereits für ein Thema festegelegt habt und ihr euch damit wohl fühlt.

Wenn wandern euer gemeinsames Hobby ist, bietet sich doch eine Alphochzeitsfeier in den Bergen an. Hier eine mögliche. alpine Location in der Innerschweiz.

Definiert auf eurem „Mood-Board“ wie Dekoration, Blumen, Outfits, Stil/Stilrichtung, Papeterie, Lokalität usw.

Foto by Ladies & Lord

Ein stimmiges Farbkonzept für deine Hochzeit

Eure Hochzeitsfarben vermitteln bereits einen ersten Eindruck für eure Gäste. Achtet darauf, was in/bei der Location bereits gegeben ist (rote/blaue Wände, Stuck an der Decke, dunkelgrüne Vorhänge, hauptsächlich Holz in allen Variationen, usw.).

Was ist möglich?

a) eine Hauptfarbe mit Akzenten/Abstufungen

b) entsprechende Komplementärfarbe zur Hauptfarbe (Beispiel: Grün und Pink/Gelb und Lila).

c) in der gleichen Farbfamilie bleiben (Beispiel: Hauptfarbe Rosa, dazu ein Pastell-Rosa und ein knalliges Pink)

Gold, Messing, Kupfer und Silber sorgen für einen edlen Touch.

Bitte nicht zu viele Farben. Harmonisch wirken zwei bis drei Farben bzw. eine Hauptfarbe mit Nebenfarben.

Foto by Melanie Munoz Photography

Überblick verschaffen und kombinieren

Eure gesammelten Ideen und Werke kommen am besten auf einer Collage oder Pinnwand zur Geltung – egal ob digital oder auf Papier. Hängt/stellt diese so auf, so dass ihr immer wieder einen Blick darauf werfen könnt. Gefällt mir das immer noch? Passt diese Idee überhaupt zu uns?

Reflektiert und seid ehrlich zu euch selbst. Ist ja eure Hochzeitsfeier – nicht die, der Mutter/Schwester/Freundin. Es kann vorkommen, dass eure Ideen gar nicht zu der gewünschten Jahreszeit passen.

Oder aber auch (finanziell/zeitlich) nicht machbar sind. Diese sammelt ihr separat und recherchiert später, ob es günstige Alternativen gibt. Wer weiss – vielleicht lässt sich einer der Ideen umsetzen.

Arbeitet mit vielfältigen Materialien wie Spitzenband, Stoffresten, Lieblingsblumen, Stiften, usw. Sucht nach Gemeinsamkeiten oder Alternativen. Seid kreativ bis ihr für euch ein stimmiges Gesamtbild habt.

Passende Save-The-Date-Karten könnt ihr versenden, sobald eure „Basis“, euer Hochzeitskonzept, gefunden habt, was bestenfalls etwas ein Jahr vor der Hochzeit und auf euer Konzeot abgestimmt ist. Hübsch wäre noch ein Foto von euch und/oder ein Spruch – der erste grosse Schritt in der Vorbereitungsphase ist gemacht. Super!

Das finale Hochzeitskonzept

Es sind doch mehrere Collagen geworden? Welches davon gefällt euch beiden (!) am Besten?

Entscheidungshilfen findet ihr eventuell durch die weitere Recherche. Welcher Florist bietet die Blumendekoration im Vintage-Stil an? Darf man im Schloss/am See/in der Kirche von nebenan heiraten? Es ist auch eine Preisfrage. Sprengt das Konzept euer Budget, solltet ihr kompromissbereit sein für Alternativen.

Umsetzung

Nun geht es richrtig los. Eure Collage/Mood-Board dient als „roter Faden“ während der weiteren Vorbereitungszeit. Zusätzlich auch als Orientierung für ein leichtes, einheitliches, gut durchdachtes und umgesetztes Hochzeitskonzept. Zeigt es euem Floristen, euer Dekorationsdame, eurem Konditor, Brautmoden-/Herrenausstatter und eventuell Hair and Make Up Artist/Stylistin.

In heutigen Welt, wird mal schnell „überschüttet“ von Inspirationen – sei es auf Messen, in Magazinen, online wie Blogs und vielem mehr. Wenn ihr EUER Konzept gefunden habt, lasst euch bitte nicht beirren.

Bitte seid euch ebenfalls bewusst, dass die Umsetzung eines Hochzeitsmottos mehr Planung, Vorbereitung und Aufwand bedeuten kann.

Allerdings bin ich mir sicher, dass es sich lohnen wird und bleibt so für euch und eure Gäste unvergesslich.

Viel Spass.

Eure Anna

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